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Dr. Weigerts grüne Seite

Ökonomisch, sozial, ökologisch

Dr. Weigert - Dr. Weigerts grüne Seite – ökonomisch, sozial, ökologisch

Nachhaltigkeit ist längst kein freiwilliges Zusatzthema mehr, sondern ein zentraler Bestandteil verantwortungsvoller Unternehmensführung. Für Dr. Weigert bedeutet nachhaltiges Handeln, ökologische, soziale und ökonomische Aspekte konsequent miteinander zu verbinden – im Produktportfolio, in den Prozessen und im Umgang mit Mitarbeitenden und Partnern. Die steigenden regulatorischen Anforderungen, die Erwartungen von Behörden und Kunden sowie globale Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit machen ein strukturiertes Nachhaltigkeitsmanagement unverzichtbar.

Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensstrategie

Nachhaltigkeit ist damit ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Nachhaltigkeitsteam, das Ziele verfolgt [?], regulatorische Entwicklungen in die Organisation trägt, als Impulsgeber fungiert und Ideen von der Belegschaft aufnimmt. Koordiniert wird das Team von der Nachhaltigkeitsbeauftragten Stefanie Küpper, die interne und externe Anfragen koordiniert und die Nachhaltigkeitsberichterstattung verantwortet.

Vier Handlungsfelder – klare Ziele

Die Nachhaltigkeitsstrategie von Dr. Weigert basiert auf vier zentralen Handlungsfeldern. Im Bereich Umwelt verfolgt das Unternehmen ambitionierte Reduktionsziele: Die CO₂-Emissionen sollen bis Ende 2026 deutlich sinken, ebenso der Strom- und Wasserverbrauch pro Tonne produziertem Produkt. Gleichzeitig wird die Mobilität klimafreundlicher gestaltet – unter anderem durch den Ausbau von E- und Hybridfahrzeugen sowie ein Bike-Leasing-Konzept für Mitarbeitende. Unsere Fahrzeugflotte umfasst aktuell 86 PKW, davon 53 Diesel, 5 Plug-in-Hybride und 28 Elektrofahrzeuge. Damit verfügen heute schon knapp 40 % der Fahrzeuge über alternative Antriebe. Die Tendenz ist klar steigend. Der Umstieg macht sich auch messbar bemerkbar: Der durchschnittliche Dieselverbrauch der gesamten Flotte sank von 5,6 Litern (2023) auf jetzt 3,9 Liter – ein deutlicher Schritt in Richtung CO₂-Einsparung. Der zusätzliche Stromverbrauch der Elektrofahrzeuge gilt als CO₂-neutral, da Dr. Weigert 100 % „grünen Strom“ bezieht. Am Standort Hamburg stehen aktuell vier Wallboxen mit insgesamt acht Ladepunkten zur Verfügung. Sie werden sowohl von Firmenwagen als auch von Mitarbeitenden mit privaten Elektrofahrzeugen genutzt – insgesamt von 20 aktiven Nutzerinnen und Nutzern. Die Ladeinfrastruktur hat bereits mehrere Mitarbeitende dazu bewegt, sich für ein E- oder Hybridmodell zu entscheiden.

Im Handlungsfeld Produkte und Dienstleistungen steht die Entwicklung sicherer und umweltverträglicher Lösungen im Mittelpunkt. Dazu gehört, dass bis 2028 die Hälfte der eingesetzten CMR*-Stoffe ersetzt wird und mehr Wartungsverträge abgeschlossen werden, um Anlagen langfristig effizient und nachhaltig zu betreiben.

Der Bereich Mitarbeitende und Gesellschaft betont die soziale Verantwortung des Unternehmens. Ziel ist es, die Unfallquote zu senken, stärker in Weiterbildung zu investieren und den Anteil an Auszubildenden und Trainees kontinuierlich zu erhöhen.

Im Handlungsfeld Unternehmensführung bildet eine verantwortungsvolle Governance die Grundlage nachhaltigen Handelns. Dazu zählen die verlässliche Erfüllung der rechtlichen Pflichten, eine regelmäßige interne und externe Kommunikation zu Nachhaltigkeitsthemen und die Unterstützung sozialer Projekte mit einer Spendensumme von über 60.000 Euro, darunter die Stiftung KinderHerz, die Hamburger Tafel, das Kinder-Hospiz Sternenbrücke, die Deutsche Alzheimer Stiftung e. V. sowie Die Arche Hamburg e. V. und die Stiftung To Huus.

Orientierung an globalen Rahmenwerken

Weigert richtet seine Nachhaltigkeitsstrategie an den 17 Sustainable Development Goals (SDGs), den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, aus. Dr. Weigert hat für sich sieben relevante Ziele identifiziert: Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3), hochwertige Bildung (SDG 4), sauberes Wasser (SDG 6), menschenwürdige Arbeit (SDG 8), Innovation (SDG 9), Klimaschutz (SDG 13) und Partnerschaften (SDG 17). Diese Ziele bilden den Rahmen für konkrete Maßnahmen und interne Zielsetzungen.

Darüber hinaus nimmt Dr. Weigert an diversen Nachhaltigkeitsberichts- und Bewertungsrahmen teil, wie zum Beispiel EcoVadis, dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und dem UN Global Compact.

Responsible Care

Seit über zehn Jahren engagiert sich Dr. Weigert im Responsible-Care-Programm des Verbands der Chemischen Industrie (VCI). Dieses Engagement ist zugleich ein Beitrag zum Nachhaltigkeitsprogramm Chemie³, das die Leitlinien der Chemiebranche für verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften beschreibt.

Responsible Care ist eine weltweite Initiative der chemischen Industrie mit dem Ziel, Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutz kontinuierlich zu verbessern – und zwar über gesetzliche Vorgaben hinaus. Unternehmen, die an Responsible Care teilnehmen, verpflichten sich zu dauerhaftem Fortschritt in zentralen Handlungsfeldern wie Umweltschutz, Produktsicherheit, Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Anlagensicherheit und Dialog.

Für Dr. Weigert bedeutet Responsible Care, Verantwortung transparent zu leben und aktiv zu einer nachhaltigen, sicheren und zukunftsorientierten Chemie beizutragen – zum Schutz von Mensch, Umwelt und Gesellschaft. Jährlich melden wir unsere Sicherheits-, Umwelt-, Gesundheits- und Managementdaten für den Responsible-Care-Bericht, mit dem der VCI seinen Berichtspflichten aus den deutschen und internationalen RC-Leitlinien und -Vorgaben nachkommt.

*CMR = cancerogen, mutagen, reprotoxisch

Gemeinsam Kreisläufe schließen: Dr. Weigert spart 2025 rund 440 Tonnen CO₂ ein

Durch die Rückgabe und Rekonditionierung von Industrieverpackungen über die A. Witt & Co. GmbH konnten insgesamt ca. 440.000 kg CO₂-Emissionen eingespart werden. Diese Zahl steht nicht nur für klimafreundliche Entscheidungen, sondern vor allem für ein aktives Engagement für die Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung. Dr. Weigert setzte konsequent auf die Rückführung und Wiederaufbereitung verschiedener Verpackungstypen:

  • 2.631 waschbare IBC (1.000 l & 600 l): Durch ihre Wiederverwendung statt Neuproduktion konnten pro Behälter zwischen 98,71 kg und 115,84 kg CO₂ vermieden werden.
  • 589 IBC mit Innenbehälterwechsel: Auch ein Innenbehälterwechsel spart große Mengen CO₂ – zwischen 92,99 kg und 99,73 kg pro Behälter.
  • 5.768 kg recycelter Stahl: Recycelter Stahl senkt den CO₂-Ausstoß um 2,20 kg pro Kilogramm – ein starkes Argument für echtes Recycling.
  • 43.516 kg Kunststoffgebinde zur Substitution: Hier wurden pro Kilogramm Kunststoff 1,57 kg CO₂ eingespart.

Autor, Autorin

Dipl.-Chem. Stefanie Küpper, 
Nachhaltigkeitsbeauftragte


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