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Nachhaltigkeit durch Entwicklung innovativer Prozesschemikalien

Kann man Hygienesicherheit und Nachhaltigkeit miteinander vereinbaren? Diese Frage beschäftigt viele Einrichtungen im Gesundheitswesen. Die Antwort liegt in der Kombination aus Technologie und verantwortungsbewusstem Ressourceneinsatz. Ziel ist es, durch innovative Entwicklungen den Verbrauch von Energie, Wasser und Rohstoffen nachhaltig zu reduzieren und gleichzeitig höchste Hygienestandards sicherzustellen. Dr. Weigert fördert Nachhaltigkeit durch die kontinuierliche Entwicklung moderner Formulierungen für Reinigungsprodukte.

Durch den Einsatz innovativer Prozesschemikalien wird es möglich, die bisherigen Standardverfahren in der Instrumentenaufbereitung an vielen Stellen zu optimieren – ohne einen nachteiligen Einfluss auf die Hygiene- und Patientensicherheit zu nehmen. Potentiale zur Ressourceneinsparung bei maschinellen Reinigungsverfahren ergeben sich zum einen direkt in einem verringerten Verbrauch an modernen und leistungsfähigen Prozesschemikalien, Wasser und Energie, sowie zum anderen indirekt durch kürzere Programmlaufzeiten.  Neben dem Verzicht auf einzelne Programmschritte, wie z.B. die Neutralisation, erlauben es die modernen Prozesschemikalien beispielsweise, die Temperatur in der Reinigungsstufe von den bisher vielfach verwendeten 55 °C um bis zu 20 °C abzusenken. Dabei kann das Produkt ohne nachteilige Schaumbildung bereits unmittelbar nach dem Wassereinlauf bei so niedrigen Temperaturen dosiert werden, dass das Auftreten einer Eiweißkoagulation sicher ausgeschlossen und damit die effektive Wirkzeit im Reinigungsschritt verlängert wird.

Dadurch kann zusätzlich eine Verkürzung der Haltezeit von 10 min auf 5 min erreicht werden, was insgesamt sowohl die Prozesslaufzeit als auch den Energieverbrauch pro aufbereiteter Charge deutlich senkt.

Mit der innovativen, hochkonzentrierten Formel von neodisher® MediClean advanced und einem optimierten Programmablauf im RDG konnten beeindruckende Ergebnisse erzielt werden: Der Energieverbrauch und die Chargenzeit konnten um bis zu 30% und der Wasserverbrauch um bis zu 20% gegenüber dem zuvor verwendeten Standardverfahren gesenkt werden.

Was bedeutet das in der Praxis? Schon für eine mittelgroße AEMP mit 4 RDG im Einschichtbetrieb über 8 h und einer angenommenen Kapazität von 8.000 Aufbereitungschargen im Jahr (250 Arbeitstage) ergibt sich dadurch ein deutliches Einsparpotential. Für eine solche AEMP bedeutet das, durch eine ressourcenschonende Programmwahl ließen sich ca. 16.000 kWh Energie, über 10 t CO₂, 240 m³ Wasser und 1.700 Betriebsstunden der RDG einsparen. Neben einer deutlichen Steigerung der Kapazität der AEMP lassen sich so auch jährliche Kosteneinsparungen von mehreren Tausend Euro bei Energie und Wasser erzielen. Darüber hinaus vermindern die kleinen Dosiermengen sowohl die Transport- und Lagerkosten für den Anwender als auch den Ressourcenverbrauch bei Herstellung, Verpackung und Transport der Prozesschemikalien.

(Grundvoraussetzung für die Gestaltung derartiger ressourcenschonender Verfahren ist selbstverständlich die uneingeschränkte Einhaltung der hygienischen Anforderungen, die sich aus den normativen Vorgaben und den im jeweiligen Land gültigen regulatorischen Richtlinien ergeben.)

Nachhaltigkeit und Hygienesicherheit sind kein Gegensatz. In Praxisversuchen konnte gezeigt werden, dass es durchaus möglich ist, diese hygienischen Anforderungen mit modernen ressourcenschonenden Verfahren zu erfüllen. 
Diese Optimierungen konnten erfolgreich in den klinischen Alltag und die validierten Verfahren übertragen werden. Mit innovativen Produkten leistet Dr. Weigert einen wichtigen Beitrag für eine sichere Aufbereitung und eine nachhaltige Zukunft.

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